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Abkürzungen, Definitionen und Erläuterungen der wichtigsten Begriffe aus Materialfluss und Logistik

In der Kategorie "w" sind 98 Einträge vorhanden

W/R

W/R Abk. für Warehouse receipt (engl. für allgemeine Lagerhausbescheinigung oder Aufnahmeschein); vgl. Lagerschein.

W3C

W3C (Abk. für World Wide Web Coalition) ist das führende Gremium zur Standardisierung des Internet.

WA

WA Abk. für Warenausgang

Wabenlager

Wabenlager (engl. Honeycomb storage) ist ein Langgutlager mit Tiefeneinlagerung von Langgut-Kassetten.
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Wabenlager [Quelle: KASTO]

Wagenladungsverkehr

Wagenladungsverkehr (engl. Waggonload traffic) bezeichnet eine Sendungsgröße, die beim Bahntransport einen oder mehrere Waggons oder im Straßenverkehr eine Lkw-Ladung umfasst.

Walking Beam Conveyor

Walking Beam Conveyor engl. für Hubbalkenförderer

WAN

WAN (Abk. für Wide area network) bezeichnet ein großflächiges, außerbetriebliches (Computer-)Netzwerk. Vgl. LAN.

Wandertisch

Wandertisch (engl. Circular plate conveyor) ist eine Sonderform des Gliederbandförderers. W. weisen als Glieder starre Plattformen auf. Die Plattformen überdecken sich nicht und sind nicht direkt gekoppelt, sondern an dem kontinuierlich umlaufenden Zugmittel (Kette) angebracht.

Wandparameter

Wandparameter (engl. Shelf parameter) siehe Regalwandparameter

WAP

WAP Abk. für Wireless Application Protocol

Ware-zum-Mann

Ware-zum-Mann (abgek. WzM; engl. Goods to man) beschreibt ein Verfahren, bei dem die zu kommissionierende Ware in einer Bereitstelleinheit aus einem Lager an einen vorgegebenen Platz transportiert und dort vom Kommissionierer entnommen wird. Danach wird die Bereitstelleinheit – sofern sie noch Ware enthält – wieder in das Lager zurücktransportiert.
Gründe zum Einsatz von WzM sind vorrangig die Folgenden:
  • Der Laufaufwand ist auf ein Minimum reduziert, es wird damit eine vergleichsweise hohe Kommissionierleistung erreicht.
  • Die körperliche Belastung ist ebenfalls auf ein Minimum reduziert (keine oder nur geringe Hub- und Streckbewegungen).
  • Zusätzliche Arbeiten wie Zählen, Messen, Wiegen können gut ausgeführt und erforderliche Geräte ergonomisch günstig platziert werden.
  • Für Bereiche erhöhter Sicherheit kann in einfacher Weise ein Schutz gegen Diebstahl erreicht werden.
Vgl. Mann-zur-Ware (MzW).
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Kommissionierung „Ware-zum-Mann“ [Quelle: VIASTORE]

Ware-zur-Person

Ware-zur-Person (engl. Goods to person) ist die geschlechtsneutrale, jedoch selten gebrauchte Bezeichnung für Ware-zum-Mann.

Warehouse

Warehouse engl. für Speicher

Warehouse Control System

Warehouse Control System (abgek. WCS) ist ein dem Warehouse Management unterlagertes Rechnersystem zur Steuerung (automatisierter) Materialflusssysteme.

Warehouse Logistics

Warehouse Logistics ist ein Internet-Portal des Fraunhofer IML zum Thema Warehouse Management. Es enthält die weltweit größte Online-Datenbank und Marktuntersuchung zu diesem Thema. Siehe http://www.warehouse-logistics.com.

Warehouse Management

Warehouse Management bezeichnet die Steuerung, Kontrolle und Optimierung komplexer Lager- und Distributionssysteme. Neben den elementaren Funktionen einer Lagerverwaltung wie Mengen- und Lagerplatzverwaltung, Fördermittelsteuerung und -disposition gehören nach dieser Betrachtungsweise auch umfangreiche Methoden und Mittel zur Kontrolle der Systemzustände und eine Auswahl an Betriebs- und Optimierungsstrategien zum Leistungsumfang. Warehouse Logistics

Warehouse Management System

Warehouse Management System (abgek. WMS) engl. für Lagerverwaltungssystem

Warehouse on Wheel

Warehouse on Wheel (abgek. WoW) beschreibt die Tatsache, dass sich bei der Warendistribution ein erheblicher Teil der Bestände auf dem Transport (on wheel) befindet. Siehe auch Fliegender Bestand.

Warehouse Receipt

Warehouse Receipt engl. für Lagerschein

Warehousing

Warehousing engl. für Lagerwesen

Warenannahme

Warenannahme (engl. Incoming goods department, goods receipt) ist der erste Schritt bei der Vereinnahmung einer Lieferung. Häufig ist die W. auch örtlich dem Wareneingang vorgelagert (z. B. am Werkstor). In der W. werden der Lieferschein und das korrespondierende Avis auf Konformität geprüft, anschließend wird ein Wareneingangsbereich (Tor) zugewiesen. Das Dock and Yard Management (Hofmanagement) ist zumeist Bestandteil der W.

Warenannahmezeiten

Warenannahmezeiten (engl. Goods receipt times) sind definierte Zeiten, zu denen Waren angenommen werden. In größeren Systemen (z. B. Distributionszentren) werden umfangreiche Zeitpläne mit den lieferantenspezifischen W. (Zeitfenster) geführt. Die W. werden auch vertraglich vereinbart.

Warenausgang

Warenausgang (abgek. WA; engl. Goods issue, dispatch) folgt der Auslagerung bzw. dem Kommissionieren und Verpacken. Die ausgelagerten Artikel werden auftragsgerecht im WA bereitgestellt, um nach dem Holprinzip vom Auftraggeber oder einer Spedition abgeholt bzw. nach dem Bringprinzip direkt zum Empfänger transportiert zu werden.

Warenbegleitsorter

Warenbegleitsorter (abgek. WBS) basiert auf einem Gurtförderer, auf dem das Sortiergut aufliegt. Als mitbewegter Ausschleusmechanismus ist parallel hierzu ein Kettenförderer mit kleinen Pushern installiert, die an den Endstellen quer zur Förderrichtung über die Gurtoberfläche ausfahren können.

Warenbereitstellung

Warenbereitstellung (engl. Provision) ist die Kommissionierung und Vorbereitung bestellter Ware, so dass eine unverzügliche Abholung bzw. ein unverzüglicher Abtransport vorgenommen werden kann. Gelegentlich bezeichnet W. auch die Fläche, auf der die Ware bereitsteht.

Warendistribution

Warendistribution (engl. Goods distribution) siehe Distributionslogistik

Wareneingang

Wareneingang (abgek. WE; engl. Goods receipt) ist der Bereich in einem Lager oder Distributionszentrum, in dem eintreffende Ware physisch übernommen wird. Häufig erfolgt hier die Zuordnung von Waren, Ladehilfsmitteln und Lagerbereichen.

Wareneingangskontrolle

Wareneingangskontrolle (engl. Incoming inspection) ist die Prüfung der neu eingegangenen Ware, um Fehlmengen und Beschädigungen sowie Abweichungen vom Bestellschein (Bestellmenge, Artikelnummer usw.) erkennen und entsprechend reagieren zu können. Man spricht von kaufmännischer und technischer Prüfung, ggf. einschließlich Materialprüfung.

Wareneingangsprüflos

Wareneingangsprüflos (engl. Incoming inspection lot) ist eine Teilmenge bzw. Stichprobe eines Wareneingangs, anhand derer die Güte einer Lieferung geprüft wird. Sie dient später zu Teilen auch der Materialqualitätsbeurteilung bezogen auf den Lieferanten.

Warengruppe

Warengruppe (engl. Goods category) bezeichnet eine Kategorie von Produkten oder Dienstleistungen, die aus unternehmensinterner oder sonstiger Betrachtungsweise als zusammenhängend bzw. austauschbar festgelegt sind.

Warentransportversicherung

Warentransportversicherung gilt in Deutschland nach den Musterbedingungen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), nämlich DTV-Güterversicherungsbedingungen. Die W. gibt dem Auftraggeber bzw. dem Versicherten vollen Wertersatz für seine Güter, unabhängig vom Vorliegen von Haftungstatbeständen. Der Warentransportversicherer nimmt Regress beim evtl. Haftungsverantwortlichen.

Warenumschlag

Warenumschlag (engl. Movement of goods, stock turnover) siehe Umschlag, Umschlagrate

Warenversorgung, vom Hersteller gesteuert

Warenversorgung, vom Hersteller gesteuert siehe Vendor-managed Inventory

Warenversorgung, vom Hersteller und Händler gemeinsam gesteuert

Warenversorgung, vom Hersteller und Händler gemeinsam gesteuert (engl. Goods supply, jointly controlled by manufacturer and seller) ist eine Form des Continuous Replenishment Program (CRP), in der der Hersteller die Bestellungen für den Handel vorschlägt, der Handel diese nach Bedarf verändern kann und somit beide Seiten den Bestand beeinflussen.

Warenverteilzentrum

Warenverteilzentrum (engl. Goods distribution center) ist eine örtliche und funktionelle Zusammenfassung von dezentral operierenden Verteillägern (Sammel- und Verteillager). Da die Transportkosten-Steigerungen in Relation zu den Einspareffekten in vielen Fällen geringer ausfallen, rentieren sich Zentralisierungsmaßnahmen in relativ kurzer Zeit.
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Warenverteilzentrum [Quelle: VANDERLANDE]

Warenwirtschaftssystem

Warenwirtschaftssystem (abgek. WWS; engl. Enterprise resource planning system, abgek. ERP system) ist ein rechnergestütztes System zur artikel- und mengengenauen Erfassung und Verfolgung von Bedarfs- und Mengenströmen, wie sie z. B. im Handelsbereich zum Einsatz gelangen. Das übergeordnete Ziel ist die Steuerung von Bestellwesen, Warenvorhaltung und Verkauf. Enterprise Resource Planning System

Warenzusammenstellung

Warenzusammenstellung (engl. Combination of goods) bezeichnet die nach den Vorgaben des Bestellenden zusammengesetzten Warenbündel.

Wartung

Wartung (engl. Maintenance) bezeichnet (regelmäßig zu ergreifende) Maßnahmen zur Bewahrung des Sollzustands eines technischen Systems (DIN 31051).

WAS

WAS 1. Abk. für Web Application Server — 2. Abk. für WebSphere Application Server (WebSphere)

Waste Disposal Logistics

Waste Disposal Logistics engl. für Entsorgungslogistik

WBS

WBS 1. Abk. für Warenbegleitsorter — 2. Abk. für Work breakdown structure

WCS

WCS Abk. für Warehouse Control System

WE

WE Abk. für Wareneingang

Weak Point Analysis

Weak Point Analysis engl. für Schwachstellenanalyse

Wear and tear

Wear and tear engl. für Abnutzung

Web

Web ist die Kurzform für das WWW oder das World Wide Web, den meistgenutzen Dienst des Internet.

Web Application Server

Web Application Server 1. ist ein Server zum Betrieb webbasierter Applikationen. — 2. ist Middleware in einer Three-Tier-Software-Architektur (Drei-Schichten-Modell).

Web Services

Web Services sind internetbasierte Dienste zur Informationsübertragung, die über einen Uniform Resource Identifier identifizierbar und zumeist auf Basis von XML (Extensible Markup Language) definiert sind.
Kerntechnologien für Web Services sind u. a. SOAP (XML-RPC, objektorientierte Kommunikation), WSDL (Methoden) und UDDI (Verzeichnisdienste).

WebSphere

WebSphere ist eine Software und Plattform der Firma IBM. Zentrale Komponente ist der WebSphere Application Server (abgek. WAS).

Wechselaufbauten

Wechselaufbauten (engl. Swap bodies) werden für den bimodalen Verkehr Straße/Schiene im europäischen Raum genutzt. Unabhängig vom Transportfahrzeug können sie an Ladestellen (z. B. Rampen) mittels ausfahrbarer Stützfüße abgestellt oder angedockt und be- oder entladen werden.
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Wechselaufbau [Quelle: KÖGEL]

Wechselbehälter

Wechselbehälter (engl. Change-can, swap container) sind normierte Transporteinheiten, die auf den dafür ausgelegten Lkw transportiert werden, z. B. Mulden (Muldenabsetzkipper) oder Klein-Container.

Wechselbrücke

Wechselbrücke (engl. Swap trailer) ist ein Aufsatz für das Chassis eines dafür eingerichteten Lkw mit einer Gesamtlänge bis 7,45 m und einer Breite bis 2,50 m (zulässiges Gesamtgewicht 16 t). Die W. hat vier um 90 Grad ausklappbare Füße, auf denen sie nach Abstellen durch den Lkw ruht. Aufnahme und Abgabe der W. erfolgen durch elektrohydraulische Auf- und Abbewegung des Chassis. Man spricht von Wechselkoffer bei containerartig geschlossenen W. und von Wechselpritschen, wenn die Einheit mit Planen abgedeckt ist. Vgl. Wechselaufbauten.

Wechselkoffer

Wechselkoffer (engl. Swap body) siehe Wechselbrücke

Wechselpritsche

Wechselpritsche (engl. Interchangeable open body) siehe Wechselbrücke

Wegoptimierung

Wegoptimierung (engl. Route optimization) oder Tripoptimierung ist als Ein- oder Auslagerungsstrategie bekannt. Sie berücksichtigt keine von Artikeln oder Lagereinheiten abhängigen Größen, sondern berechnet einen möglichst kurzen oder anderweitig optimalen Verfahrweg. Das Problem der Berechnung des kürzesten Weges wird auch als Travelling-Salesman-Problem bezeichnet. Siehe auch Branch and Bound, Greedy-Verfahren, Mäander-Heuristik, Largest-Gap-Heuristik. Vgl. Milk Run, Tourenoptimierung.
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Wegstrategien

Wegzeit

Wegzeit siehe Kommissionier-Wegzeit

Weight Check

Weight Check engl. für Gewichtskontrolle

Weight Control

Weight Control engl. für Gewichtskontrolle

Weiße Ware

Weiße Ware (engl. White goods) bezeichnet Geräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen usw., die zumeist mit weißen Gehäusen versehen sind. Vgl. Braune Ware.

Weiterreichsystem

Weiterreichsystem bezeichnet die serielle Anordnung von Kommissionierzonen (zonenseriell) oder Kommissionierbahnhöfen (Bahnhofsprinzip) und die resultierende Weiterreichung von Kommissionieraufträgen in einem System.

Welt-Centrum für Materialfluss und Transport

Welt-Centrum für Materialfluss und Transport (abgek. CeMat; engl. World Center for Material Handling and Transport) wurde 1982 als eigene Messe für Materialfluss und Transport im Verbund mit der HANNOVER MESSE etabliert. Seit 2005 findet die CeMat als eigenständige Messe mit dreijährigem Turnus statt. Ein wesentlicher Teil der Messe umfasst die Intralogistik.

Wendelrutsche

Wendelrutsche (engl. Spiral chute) ist eine Vorrichtung, über die Einheiten wie Packstücke, Behälter usw. mittels Schwerkraft, d. h. energielos, schraubenförmig von einer höheren auf eine niedrigere Ebene gelangen. Vielfach werden W. als Endstellen von Sortern (Sortier- und Verteilsysteme) eingesetzt.

Werkstattproduktion

Werkstattproduktion (engl. Workshop production) bezeichnet die Struktur der Produktion in organisatorisch getrennten Werkstätten (Montage, Dreherei, Lackiererei usw.).

Werkverkehr

Werkverkehr (engl. Private freight traffic) umfasst die Beförderung eigener Güter und Waren eines Unternehmens mit eigenen Fahrzeugen im außerwerklichen Verkehr. Dabei ist zu unterscheiden zwischen Werknah- und Werkfernverkehr analog dem gewerblichen Güterverkehr.

Wertanalyse

Wertanalyse (engl. Value analysis) ist ein prozessorientiertes Verfahren zur Verbesserung des Kosten-/Nutzen-Verhältnisses bei gleichzeitigem Erhalt des Wertes bzw. der Wertigkeit des Produktes.

Wertkette

Wertkette (engl. Value chain) ist ein anderer Begriff für Wertschöpfungskette.

Wertschöpfungskette

Wertschöpfungskette (engl. Value chain; auch Wertkette) ist ein Managementkonzept von Michael E. Porter, das Unternehmen als Ansammlung von wertschöpfenden Tätigkeiten darstellt, die Ressourcen verbrauchen und über Prozesse miteinander verbunden sind.

WGTL

WGTL Abk. für Wissenschaftliche Gesellschaft für Technische Logistik

Whiplash Effect

Whiplash Effect engl. für Peitscheneffekt

White Goods

White Goods engl. für Weiße Ware

Wickeln

Wickeln (engl. Wrapping) ist Ladungssicherung mittels Wickelfolie (je nach Festigkeit mit entsprechender Vorspannung). Vgl. Stretchen, Folienschrumpfen, Banderolieren.
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Wickelautomat

Winch

Winch engl. für Winde, Winsch

Winde

Winde (engl. Jack, winch) ist eine manuell oder motorisch betriebene Vorrichtung zum Heben, Senken oder Ziehen von Lasten. Häufig in der Logistik anzutreffen ist die Seilwinde, bei der ein Draht- oder Kunststoffseil auf eine zylindrische Trommel aufgewickelt wird. Vgl. Windwerk.

Windows

Windows siehe Microsoft Windows

Windwerk

Windwerk (auch Seilwindwerk; engl. Lifting jack) bezeichnet bei Baggern oder Kranen die Einrichtung zum Heben und Senken der Last. Ein W. besteht aus Antrieb, Getriebe, Bremse und Seilwinde. Es werden je nach Bauform offene und geschlossene Windwerke unterschieden.

Winsch

Winsch (engl. Winch) ist eine in der Schifffahrt gebräuchliche Bezeichnung für Winde.

WIP

WIP Abk. für Work in Process (engl. für Ware in Arbeit)

Wireless Local Area Network

Wireless Local Area Network (abgek. WLAN) bezeichnet ein lokales Funknetzwerk. Meistverbreiteter Standard ist IEEE 802.11x. Die Übertragungsrate beträgt bis zu 54 MBd (ab 2006 bis 540 MBd). Die typische Reichweite im industriellen Umfeld liegt bei 50 bis 100 Meter, mit speziellen Systemen weit darüber.

Wireless Personal Area Network

Wireless Personal Area Network bezeichnet ein drahtloses Personal Area Network, z. B. auf Basis von WLAN (Wireless Local Area Network), Bluetooth etc.

Wirkungsgrad

Wirkungsgrad (engl. Efficiency) ist der Quotient aus erbrachter Leistung und verbrauchter Leistung (entspricht dem Quotienten aus erbrachter Arbeit und verbrauchter Arbeit). Der W. wird i. Allg. in Prozent angegeben.

Wirtschaftlichkeit

Wirtschaftlichkeit (engl. Economic efficiency, economicalness) ist Leistung im Verhältnis zum Einsatz (wert- bzw. kostenmäßig). E=P/W > 1. Vgl. Leistung und Produktivität.

Wissenschaftliche Gesellschaft für Technische Logistik

Wissenschaftliche Gesellschaft für Technische Logistik (abgek. WGTL) ist eine deutsche Gesellschaft, die am 20. Februar 2004 mit dem Ziel gegründet wurde, die Technische Logistik als wissenschaftliche Disziplin zu fördern. Wesentliche Arbeitsgebiete und durch prominente Forscher in der WGTL vertreten sind die Planung, Simulation, Steuerung und Konstruktion von Elementen und Systemen der Förder-, Lager- und Sortiertechnik.
Die WGTL betreibt u. a. das wissenschaftliche E-Journal Logistics Journal. Siehe http://www.wgtl.de und http://www.logistics-journal.com.

WLAN

WLAN Abk. für Wireless Local Area Network

WMS

WMS Abk. für Warehouse Management System

Work in Process

Work in Process (abgek. WIP) engl. für Ware in Arbeit

Workflow

Workflow bezeichnet die Zusammenarbeit und Organisation einzelner Komponenten innerhalb eines Arbeitsprozesses. Dabei kann es sich auch um das Zusammenspiel von Mitarbeitern, Werken oder technischen Geräten handeln.
Workflow-Managementsysteme sind (häufig mit grafischer Eingabe versehene) Programme zur Visualisierung und Organisation des W.

World Trade Organization

World Trade Organization (abgek. WTO; engl. für Welthandelsorganisation) ist eine 1995 in der Nachfolge des GATT gegründete internationale Organisation mit Sitz in Genf. Sie hat die Aufgabe, Regeln für internationale Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zu entwickeln und zu formulieren. Siehe auch GATT.

World Wide Web

World Wide Web (abgek. WWW) ist ein Teil des Internet, der Multimedia- und Hyperlinktechnik miteinander kombiniert. In der Literatur wird es immer häufiger (fälschlich) als Synonym für das Internet benutzt. Adressen im World Wide Web beginnen in der Regel mit „www.“.

WORM-Transponder

WORM-Transponder (WORM ist die Abk. für Write once, read multiple) bezeichnet einen RFID-Tag (Tag), der lediglich einmal beschrieben und dann beliebig oft ausgelesen werden kann. Eine Änderung oder Ergänzung der im Tag gespeicherten Daten ist nachträglich nicht möglich.

WoW

WoW Abk. für Warehouse on Wheel

WPAN

WPAN Abk. für Wireless Personal Area Network

Wrapping

Wrapping engl. für Wickeln

WSDL

WSDL (Abk. für Web Services Description Language) ist eine W3C-Empfehlung (W3C) zur Beschreibung von Web Services.

WTO

WTO Abk. für World Trade Organization

WVZ

WVZ Abk. für Warenverteilzentrum

WWS

WWS Abk. für Warenwirtschaftssystem

WWW

WWW Abk. für World Wide Web

WzM

WzM Abk. für Ware-zum-Mann